Routen
Das Rote Meer ist ein ideales Ziel für Tauchsafaris, die Komfort und Abenteuer miteinander verbinden. Die Routen im Roten Meer sind vielfältig und bieten für jeden Taucher etwas. Ob du die berühmten Tauchplätze von Sharm El Sheikh, das unberührte Ras Mohammed oder die spektakulären Wracks in der Nähe von Hurghada erkunden möchtest, es gibt unzählige Abenteuer zu erleben.
Die erfahrenen Tauchguides sorgen dafür, dass du sicher und gut vorbereitet die besten Spots erreichst. Genieße nach einem aufregenden Tag im Wasser entspannte Abende unter dem sternenklaren Himmel und tausche dich mit anderen Tauchern über eure neuesten Abenteuer aus!
Brother Islands
Die Brother Islands sind bekannt für ihren Korallenbewuchs, Fischschwärme und Großfische einschließlich vieler Haie. Spiegel Online bezeichnet das Tauchgebiet Brother Islands als einen der fünf besten Spots, um mit Haien zu tauchen, und als besten Platz, um Weißspitzen-Hochseehaien und Fuchshaien zu begegnen.
Der Reiz von Big Brother Island liegt auch in den berühmten Wracktauchgängen. Die Numidia, die auch liebevoll "Railway Wreck" genannt wird, und die Aida liegen unter den Wellen und haben beide eine bewegte Vergangenheit. Die Numidia, ein 130 Meter langes britisches Frachtschiff, wurde 1901 versenkt, während die Aida, ein 75 Meter langes Versorgungsschiff, 1957 gesunken ist. Diese Wracks, die heute lebendige künstliche Riffe sind, bieten einen fesselnden Einblick in die Geschichte, während das Meeresleben um sie herum gedeiht. Mit ihrer einzigartigen Kombination aus reicher Geschichte und natürlicher Schönheit ist Big Brother Island ein absolutes Muss unter den Tauchzielen im Roten Meer.
Daedalus Riff
Das Daedalus-Riff (Abu Kizan) ist eines der spektakulärsten und abgelegensten Tauchgebiete im ägyptischen Roten Meer. Es liegt ca. 90 km östlich von Marsa Alam mitten im offenen Meer.
Steilwandtauchen: Das Riff ist ein isolierter Korallenberg, der aus großer Tiefe aufsteigt. Die Wände sind dicht mit farbenprächtigen Weich- und Hartkorallen bewachsen.
Der Leuchtturm: Mitten auf dem Riff steht ein historischer Leuchtturm aus dem Jahr 1863. Taucher können diesen oft besuchen, um einen Panoramablick über das offene Meer zu genießen.
Elphinstone
Elphinstone-Riff (Abu Hamra) ist ein Korallenriff etwa neun Kilometer östlich vor der Küste des Roten Meeres im Süden Ägyptens, nördlich der Stadt Marsa Alam. Neben Haien (Weißspitzen-Hochseehaie, Hammerhaie, Graue Riffhaie) sind Schildkröten, Barrakudas und Muränen häufig zu sehen.
Elphinstone gilt als einer der besten Tauchplätze weltweit, ist jedoch aufgrund von Strömungen eher für erfahrene Taucher geeignet.
Ras Mohammed
Das Ras-Mohammed-Riff ist einer der weltweit bekanntesten Tauchspots und liegt an der südlichsten Spitze der Sinai-Halbinsel in Ägypten. Es gehört zum 1983 gegründeten Ras-Mohammed-Nationalpark, dem ersten Nationalpark Ägyptens.
Shark Reef: Eine senkrechte Steilwand, die bis zu 800 Meter in die Tiefe abfällt. Hier findest du oft große Fischschwärme (Barrakudas, Makrelen) und gelegentlich Haie.
Yolanda Reef: Bekannt für das 1980 gesunkene Wrack der Yolanda. Während das eigentliche Schiff in ca. 150-160m Tiefe liegt, ist seine kuriose Ladung aus Toilettenschüsseln, Badewannen und Waschbecken auf einem Plateau in 10–25m Tiefe.
Anemone City: Ein flacherer Bereich (ca. 12m), der wie eine Unterwasserstadt aus unzähligen Seeanemonen und Clownfischen wirkt.
Jackfish Alley: Ein beliebter Drift-Tauchgang mit kleinen Höhlen und einer sandigen "Straße" zwischen den Riffabschnitten.
Shark Observatory: Eine spektakuläre Steilwand mit vielen Höhlen und Vorsprüngen, an der man oft pelagische Jäger im Blauwasser beobachten kann.
Schiffswracks
Wracktauchen im Roten Meer ist ein einzigartiges Erlebnis, das abenteuerlustige Taucher aus der ganzen Welt anzieht. Die Region bietet nicht nur kristallklares Wasser und eine beeindruckende Unterwasserwelt, sondern auch eine Vielzahl von historischen Wracks, die erobert werden wollen. Von gesunkenen Handelsbooten bis hin zu alten Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg gibt es unzählige Möglichkeiten, die spannende Geschichte des maritimen Erbes der Region zu erkunden. Die Kombination aus faszinierenden Wracks und der lebhaften Meeresflora und -fauna macht das Wracktauchen im Roten Meer zu einem unvergesslichen Teil des Tourismus, der sowohl Anfänger als auch erfahrene Taucher begeistert.
SS Thistlegorm
Die SS Thistlegorm ist eines der berühmtesten Schiffswracks der Welt und ein absolutes Highlight für Taucher im Roten Meer. Der britische Frachter wurde 1941 versenkt und liegt heute als "Unterwassermuseum" in der Nähe der Südspitze der Sinai-Halbinsel in 17 bis 31 Metern Tiefe. Jacques Cousteau fand das Wrack erstmals 1955, hielt die Position aber geheim. Erst 1991 wurde es für den Tauchtourismus wiederentdeckt.
SS Dunraven
Die SS Dunraven ist ein kombiniertes Dampf- und Segelschiff (Eisenrumpf), das 1873 in Newcastle upon Tyne gebaut wurde. Am 25. April 1876 befand sich das Schiff mit einer Ladung Gewürze, Baumwolle und Musselin auf dem Rückweg von Bombay nach Liverpool. Aufgrund eines Navigationsfehlers des Kapitäns lief die Dunraven auf das Riff bei Beacon Rock (nahe dem heutigen Ras-Mohammed-Nationalpark) auf.
Folgen: Das Schiff rutschte nach 14 Stunden vom Riff ab, kenterte und sank kieloben in etwa 30 Metern Tiefe. Die gesamte 25-köpfige Besatzung wurde gerettet, dem Kapitän wurde jedoch für ein Jahr das Patent entzogen.
Das Wrack wurde erst 1979 zufällig wiederentdeckt und später durch eine BBC-Dokumentation identifiziert.
Giannis D
Die Giannis D war ein 99 Meter langer japanischer Frachter, der am 19. April 1983 am Sha’ab Abu Nuhas Riff im Roten Meer nahe Hurghada sank.
Das Wrack liegt in einer Tiefe von etwa 4 bis 28 Metern und ist in drei Teile zerbrochen. Besonders beeindruckend ist das schräg liegende Heck mit dem Maschinenraum, in den erfahrene Taucher eindringen können.
Das markante „D“ am Schornstein ist bis heute sichtbar. Der Mast reicht bis kurz unter die Wasseroberfläche.
Carnatic
Das Wrack der SS Carnatic ist eines der berühmtesten und ästhetischsten Tauchziele im Roten Meer. Es liegt ebenfalls am berüchtigten Sha’ab Abu Nuhas Riff in Ägypten, das aufgrund seiner vielen Schiffswracks auch als „Schiffsfriedhof“ bekannt ist.
Die Carnatic war ein britischer Dampfsegler (Kombination aus Dampfmaschine und Hilfsbesegelung), der 1862 für die P&O Line gebaut wurde.
Am 12. September 1869 lief das Schiff auf dem Weg von Suez nach Bombay auf das Riff auf. Kapitän Jones unterschätzte die Gefahr und ließ die Passagiere an Bord ausharren, in der Hoffnung auf Rettung durch ein anderes Schiff. Am 14. September brach das Schiff jedoch in zwei Teile und sank, wobei 31 Menschen ihr Leben verloren.
Das Wrack wurde 1984 wiederentdeckt und ist heute für seinen dichten Bewuchs und die faszinierende Struktur bekannt.
Es liegt zwischen 17 und 27 Metern Tiefe auf dem sandigen Grund parallel zum Riff.
Während das Mittelschiff stark zerstört ist, sind Bug und Heck außergewöhnlich gut erhalten.
Das Schiff hatte Post, Baumwolle, Wein und Goldmünzen im Wert von damals £40.000 (heute über £1 Mio.) an Bord. Wegen der vielen gefundenen Weinflaschenreste wird das Wrack oft auch als „Weinwrack“ bezeichnet. Ein Großteil des Goldes wurde kurz nach dem Unglück geborgen, doch Gerüchte über verbliebene Schätze halten sich bis heute.
Straße von Tiran
Die Straße von Tiran (oder Meerenge von Tiran) ist ca. 5 bis 6 km breit und liegt zwischen der Südspitze der Sinai-Halbinsel (Ägypten) und Saudi-Arabien.
Inmitten der Straße von Tiran liegen vier Korallenriffe, benannt nach britischen Kartographen des 19. Jahrhunderts: Jackson, Woodhouse, Thomas und Gordon.
Jackson Riff
Das Jackson Riff ist das nördlichste der vier Riffe in der Straße von Tiran und gilt als einer der Top-Tauchspots in der Region um Sharm El Sheikh. Es ist für seine spektakuläre Steilwand, dichte Korallengärten, das Wrack der „Lara“ und häufige Hammerhai-Sichtungen (im Sommer) bekannt. Fast kreisrund, mit ca. 700 m Durchmesser, liegt das Riffdach nur einen halben Meter unter der Wasseroberfläche. In den Sommermonaten (Juni bis September) besteht an der Nordseite des Riffs eine sehr gute Chance, Schulen von Hammerhaien im Blauwasser zu beobachten. Im Westen befindet sich ein prächtiger Korallengarten. Ein bekanntes Fotomotiv ist eine leuchtend rote Anemone in etwa 28 Metern Tiefe.
Bekannt für starke Strömungen (oft Strömungstauchen, „Waschmaschine“), ist es primär für erfahrene Taucher geeignet, bietet aber auch flachere Korallengärten für Anfänger und Schnorchler. Steile Wände, farbenfrohen Korallengärten und das Wrack des zypriotischen Frachters Lara, der dort 1981 auf Grund lief, sind die Highlights des Jackson.
Woodhouse Riff
Das Woodhouse Riff ist mit einer Länge von 1,3 km das längste Riff in der Straße von Tiran und liegt zwischen dem Thomas Reef im Süden und dem Jackson Reef im Norden. Ähnlich wie am Jackson Riff können auch hier starke Abwärtsströmungen auftreten. Es gibt keinen festen Ankerplatz, weshalb dort fast ausschließlich Drift-Tauchgänge durchgeführt werden.
Hammerhaie, Riffhaie, Adlerrochen sowie große Muränen und Schildkröten sind oft anzutreffen.
Thomas Riff
Das Thomas Reef ist das kleinste der vier berühmten Riffe in der Straße von Tiran. Es gilt unter Tauchern als eines der spektakulärsten, aber auch anspruchsvollsten Ziele der Region, weil auch hier sehr starke Strömungen auftreten können.
Bekannt für seinen tiefen Canyon, der auf etwa 35 Metern beginnt und bis auf über 90 Meter abfällt. Man findet dort riesige Gorgonien-Fächer, Schwarzkorallen und oft Großfische wie Barrakudas, Thunfische oder Riffhaie.
Gordon Riff
Das Gordon-Riff ist das südlichste Riff der Kette von vier Riffen, die die Straße von Tiran in zwei Wasserstraßen unterteilt. Das etwa elliptische Riff mit einer Länge von 900 Metern erstreckt sich von Südwesten nach Nordosten. Das Riffdach befindet sich etwa einen halben Meter unter der Wasseroberfläche.
Im Norden des Riffs befindet sich das Wrack der Loullia. Am 29. September 1981 fuhr die Loullia auf einer Leerfahrt von Akaba nach Sues auf Felsen im nördlichen Teil des Gordon-Riffs auf. Die Schiffsbesatzung verließ am 2. November das Schiff, nachdem alle Rettungsversuche scheiterten.
Ende der 1990er Jahre kollidierte das Containerschiff Contship Harmony mit dem Wrack und dem Riff, wobei das Heck der Loullia durchtrennt wurde.
Der Tauchgang ist mittelschwer bis schwer, aber im Gegensatz zu den nördlicheren Riffs einfacher. An der Südseite gibt es drei feste Ankerplätze, in deren Nähe auch geschnorchelt werden kann.
Dolphin Reef
Sataya Riff
Sataya Riff (im Süden von Marsa Alam): Ein großes, hufeisenförmiges Riff, berühmt für seine großen Spinnerdelfinschulen. Es gilt als einer der besten Orte weltweit, um mit Delfinen zu schwimmen.
Samadai Riff
Samadai Riff (nahe Marsa Alam): Bekannt als das "Dolphin House", ein Naturschutzgebiet mit drei Zonen, das Tauchern und Schnorchlern neben Delfinen auch eine reiche Korallenwelt bietet.
Dolphin Reef Hurghada
Touren von Hurghada aus bieten ebenfalls Chancen auf Begegnungen mit Großen Tümmlern.
Zabargad & Rocky Island
Die unbewohnte Zabargad Island (St. -Johannes-Insel) und die kleinere Nachbarinsel Rocky Island gehören zum ägyptischen Schutzgebiet Elba im Südosten des Landes.
Atemberaubende Korallenformationen und eine vielfältige Unterwasserwelt, darunter Barrakudas, Riffhaie und wunderschöne Steilwände, versprechen unvergessliche Unterwassererlebnisse.
St. John´s Riffkette
Riesige Korallengärten, steile Wände und Höhlensysteme (Caves) wollen südlich von Marsa Alam erkundet werden. Bei hervorragender Sicht können Taucher bunte Korallen, Schildkröten, Rochen und Fischschwärme entdecken.
Diese Route ist ein Muss für jeden Tauchbegeisterten, denn sie vereint Abenteuer und natürliche Schönheit in einer faszinierenden Region.
Fury Shoals
Die Fury Shoals im südlichen Roten Meer sind ein echtes Unterwasserparadies mit zahlreichen kleinen Riffen, Höhlen und farbenfrohen Korallengärten. Fury Shoal besticht durch seine Vielfalt an Tauchplätzen – von ruhigen Lagunen über beeindruckende Formationen bis hin zu spannenden Durchbrüchen – ideal für Taucher und Schnorchler gleichermaßen.
